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Geburtsurkunden

Hier die neusten Entwicklungen in Sachen Geburtsurkunden nach Stiefkindadoption.

Nachdem 2005 die Stiefkindadoption für gleichgeschlechtliche Eltern ermöglicht wurde, erhielten die so adoptierten Kinder in Regenbogenfamilien jeweils neue Geburtsurkunden, bei denen in der Rubrik Eltern die zwei Mütter oder Väter genannt wurden. Zum 1.1.2009 trat ein neues Personenstandsgesetz in Kraft und plötzlich sah die Software für Geburtsurkunden nicht mehr die neutrale Kategorie Eltern vor. Nun erhielten Kinder aus Regenbogenfamilien die seltsamsten Geburtsurkunden: Es gab Fälle mit Mutter und Lebenspartnerin der Mutter, Mutter und Anderer Elternteil und es gab auch Mütter, die plötzlich unter dem Titel Vater liefen! Die einzelnen Standesämter zeigten sich zwar häufig verständnisvoll, gaben aber an, machtlos zu sein. Erst eine Klage beim Amtsgericht Münster (AG Münster 22 III 128/09) bestätigte, dass diese neuen Formulierungen dem Adoptionsoffenbarungs-und Ausforschungsverbot widersprechen und dass der Leittext Eltern zu verwenden ist. Eine Veröffentlichung in der Zeitschrift "Das Standesamt" vom Dezember 2009 weist Standesbeamte darauf hin. Staz_09_12.pdf

Die Bundesregierung hat am 13. Januar 2010 eine Berichtigung ihrer Personenstands-Verwaltungsvorschrift vom Dezember 2009 an den Bundesrat geschickt. Nr. 59.2.2 soll jetzt lauten:"In der Geburtsurkunde für ein durch die Lebenspartnerin der Mutter oder den Lebenspartner des Vaters angenommenes Kind sind die Leittexte "Mutter" und "Vater" durch den Leittext "Eltern" zu ersetzen."zu889-09.pdf

Damit ist dieses Ärgernis hoffentlich vom Tisch.

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